YOGA INTENSIV

Ich musste mein letztes Wochenende erst einmal sacken lassen. Es war das erste Wochenendseminar und es war voller Praxis und Theorie.

Wie gehe ich als Yogalehrer auf meine Schüler ein? Wie korrigiere ich sinnvoll? Mag ich fremde Menschen anfassen? In jeder Asana, kann ich durch meine Hände, dem Schüler helfen, besser in die Übung zu kommen oder kann ihm die Richtung weisen. Dabei sind 3 Dinge wichtig: 1. Das Herangehen, 2. Die Korrektur und 3. Die Verabschiedung aus der Korrektur. Wir haben dies untereinander geübt und ich fand dabei total spannend, daß jeder Körper anders reagiert und ich auch auf jede Berührung anders reagiere. Der eine ist zu sanft, der andere zu kraftvoll. Wie finde ich das Mittelmaß? Ich habe diese Erfahrungen an uns selber, als sehr effektiv empfunden. Wir haben bei jeder Asana der Yoga Viday Grundreihe die Position und Korrektur geübt. Allerdings habe ich weiterhin, immer noch grossen Respekt vor meiner ersten Yogastunde, aber ich bewege mich in kleinen Schritten auf mehr Selbstvertrauen zu.
Trinität der Yoga Philosophie:

Dieses Thema ist sehr spannend und auch verwirrend. Erleichternd kam dazu, daß ich überhaupt nicht religiös geprägt wurde und somit sehr offen für neuen Input bin. In meinen 20-igern, gab es eine Phase in meinem Leben, wo ich stark nach einer spirituellen Kraft gesucht habe. Ich habe mich damals mit verschiedenen Religionen auseinandergesetzt und für mich den Buddhismus entdeckt. Buddha hat in seinen Lehren viel aus der Yoga Philosophie abgeleitet. Vielleicht bin ich deswegen auch sehr offen und interessiert, was die Yoga Philosophie betrifft.

Brahman: Das Absolute: ist Alles, enthält Alles, nicht beschreibbar in Worten war schon immer da und wird immer da sein

1.Trinität: Vishnu: Der Erhalter 2.Trinität: Shiva: Der Zerstörer 3.Trinität: Brahma: Der Schöpfer

Diese 3 sind alle wichtig, ohne dem gäbe es kein Leben. Neues entsteht durch den Schöpfer (Samen) und wird durch Sonne und Regen erhalten, wächst und gedeiht. Die Zerstörung (z.B. Sturm) macht Platz für Neues und ist nicht grundsätzlich negativ, sondern notwendig. Zerstörung ist der Nährboden für neues Leben. Das eine geht nicht ohne dem anderen. Man kann dieses Prinzip auch gut auf seine eigene Lebenssituation anwenden. Menschen treten in dein Leben, bleiben eine Weile Bestandteil deines Lebens, weil sie gerade wichtig sind oder dir gut tun. Manche Menschen bleiben lange und einige sind nur eine kurze Zeit da und dann wieder aus deinem Leben entschwunden. Bei manchen Menschen ist man traurig und es tut manchmal auch echt weh, aber ich habe schon immer unbewusst akzeptiert, dass nicht jeder für immer bleiben kann. Ich habe zur Yoga Philosophie schon einige Bücher gelesen und nie richtig verstanden, doch als Thema hier in der Ausbildung, wird es sehr genau erklärt. Jedem steht frei, sich das herauszuziehen, was einem zusagt, keiner wird gezwungen etwas zu glauben, was ihm nicht entspricht. Ich finde eine gewisse Offenheit wichtig und auch wenn im ersten Moment der Kopf streikt, können am Ende vielleicht durch die eigene Praxis, Türen geöffnet werden. In diesem Sinne bin ich voller Spannung und freue mich auf noch mehr Wissen.

Namaste, Dana

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